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	<title>Erkenntnisse</title>
	<link>http://ingo.erwachen.com</link>
	<description>Beobachtungen und Erkenntnisse von Zusammenhängen</description>
	<pubDate>Sun, 02 Nov 2008 00:55:47 +0000</pubDate>
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	<language>en</language>
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		<title>Wassertropf</title>
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		<pubDate>Sat, 01 Nov 2008 21:12:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dephurabo</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Texte]]></category>

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		<description><![CDATA[Auszug aus einem Text, den ich vor ca. 7 Jahren schrieb
[&#8230;] Wie Regentropfen dem Boden, kam sein Bewusstsein Stück für Stück seiner Realität näher und vermischte sich mit der Erde, dem Sand zu einem schlammartigen Tümpel. Das reine Wasser, das als Dampf hoch oben als Wolken einzig vom Wind geführt wurde, verband sich mit dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auszug aus einem Text, den ich vor ca. 7 Jahren schrieb</p>
<p>[&#8230;] Wie Regentropfen dem Boden, kam sein Bewusstsein Stück für Stück seiner Realität näher und vermischte sich mit der Erde, dem Sand zu einem schlammartigen Tümpel. Das reine Wasser, das als Dampf hoch oben als Wolken einzig vom Wind geführt wurde, verband sich mit dem Staub und den Schmutzpartikeln, die all zeitlich in der Luft schweben. Sie binden das Wasser an sich um es in die Tiefe zu zerren, wo sich die vielen Tropfen zu einer Herde formen, die an Größe gewaltig wächst. Ihr eigenes Gewicht, was früher noch als Dampf im Äther seine Wege fand, ist nunmehr Opfer seiner Selbst geworden und sucht strebend nach dem Ziel, durch die Einfachheit geführt, der Schwerkraft stets entgegen. So sickert es, so fließt es, so fällt es, so bahnt es sich seinen Weg durch eine Vielzahl von Gesteinen oder es wird abgeleitet - besser - umgeleitet um den mit einhergehenden Dienst dem Menschenwohl noch zu erweisen. Doch wie der Weg auch führen mag, so findet Gleiches stets zueinander und mit der Zeit mündet alles in den Weltenstrom, wo die Tropfen zusammen die Erde mit einem sanften Ton beseelen. Ein Seideschleier schimmert auf der Oberfläche und die Sonne strahlt ihr warmes Licht dem armen Tropf zu Hilfe und rettet ihn bevor die Nacht das Licht verdrängt und Hoffnung zur Gewissheit wird, auf ewig in dem großen Meer vom Sonnenschein zu träumen. Der Tropf ist wieder zu Dampf geworden und fliegt in seiner Leichtigkeit, dem Hauch des Himmels hinterher. Doch bald schon, sein Schicksal ist bestimmt, wird er wieder fallen und die Suche neu beginnen, nach Antworten und Möglichkeiten sehnend, seiner Bestimmung zu entrinnen.[&#8230;]</p>
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		<title>Wie es gerade ausschaut</title>
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		<pubDate>Sat, 25 Oct 2008 16:21:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dephurabo</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Mein Status Quo]]></category>

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		<description><![CDATA[So es ist nun einige Zeit seit dem letzten Bericht über meinen Status Quo. Die Zeit damals war unsicher und unkontrolliert. Zukunftsplanungen waren unmöglich. Aber es hatte sich dann doch Einiges getan. Anhand der Artikel - so finde ich - kann man echt so eine Art Verlauf erkennen. Vielleicht eine Art Erwachensverlauf. Das war bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So es ist nun einige Zeit seit dem letzten Bericht über meinen Status Quo. Die Zeit damals war unsicher und unkontrolliert. Zukunftsplanungen waren unmöglich. Aber es hatte sich dann doch Einiges getan. Anhand der Artikel - so finde ich - kann man echt so eine Art Verlauf erkennen. Vielleicht eine Art Erwachensverlauf. Das war bei der Anmeldung zu diesem Blog auch ein wenig der Hintergrund. Mich als gefühlt unerwachtes Individuum hin zum Erwachen. Die Differenzierung zwischen 1. Erwacht IM Traum und 2. Erwacht AUS dem Traum fälle ich nicht. Es gab - über die Zeit gesehen - kein wunderbares Satori, das die Welt als die Absolute Illusion erkannte und diese Erleichterung in ein lautes Gelächter ausgebrochen wäre. War alles recht smooth. Ein kurzes Erlebnis der &#8220;Leere&#8221; und sonst Beobachtungen. Es ist sowieso erstaunlich, dass diese simplen Beobachtungen zum Erwachen führe. Beobachtungen wie: Wer ließt das? Wer schreibt das? Wer bewegt seinen Arm? Wer ist gerade bewusst? und zu erkennen, dass niemanden gibt weil das spontane Erscheinungen aber keinen Lenker und keinen Erkennenden. Faszinierend. Naja jedenfalls, Es ist nach wie vor Softwaretechnik. Knoblerei und Real-Life Killer und Streberzwang. Das habe ich zum Ablauf zu sagen ;). Ich muss momentan, weil ich ein unartiger Student war, der nix durchzog und viel wechselte, auch einige Auflagen erfüllen. D.h. Alle Prüfungen und Fachscheine muss ich auf Anhieb bestehen sonst ists aus mit der Prüfungszulassung. Aber das sollte zu schaffen sein. Wenn ich mir überlege was für ein Wunder es ist, überhaupt weiter studieren zu können. Die erste Prüfung, die ich ablegen musste, war völlig anders geartet als ich es erwartet hatte und darauf gelernt habe. Als die Prüfung vor mir lag und ich sie durchlas wollte ich direkt aufstehen und gehen. Nur aus Spaß hatte ich angefangen und sie dann doch irgendwie beendet. War ein Wunder, die bestanden zu haben. Auch die restlichen Prüfungen, für die ich im Vergleich zu anderen Kommilitonen fast nix geleistet habe, hatte ich irgendwie bestanden. Anscheind will der Flow mich noch im Studium haben also werd ich mich da wohl noch weiter rumtreiben. Ansonsten tu ich nichts besonderes. Das worauf ich Lust habe eben.</p>
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		<title>Das Problem mit dem Versandhaus: Universum</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Oct 2008 15:22:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dephurabo</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Größere Artikel]]></category>

		<category><![CDATA[Bestellungen beim Universum]]></category>

		<category><![CDATA[Ego]]></category>

		<category><![CDATA[Harmonie]]></category>

		<category><![CDATA[Harmonisierung]]></category>

		<category><![CDATA[Identifikation]]></category>

		<category><![CDATA[Kritik]]></category>

		<category><![CDATA[Secret]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie das oft bei vielen Menschen der Fall ist, ist das Duschen oft höchst inspirativ und kreativ. Und wie es der Zufall (Universum?  ) so wollte, drehte sich unter der Dusche alles um diesen Gedanken:
Ich war in einer hypotetischen Sendung als Experte zum Thema: &#8220;The Secret und seine Folgen&#8221; eingeladen. Und dann hörte ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie das oft bei vielen Menschen der Fall ist, ist das Duschen oft höchst inspirativ und kreativ. Und wie es der Zufall (Universum? <img src='http://ingo.erwachen.com/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> ) so wollte, drehte sich unter der Dusche alles um diesen Gedanken:</p>
<p>Ich war in einer hypotetischen Sendung als Experte zum Thema: &#8220;The Secret und seine Folgen&#8221; eingeladen. Und dann hörte ich mich selber reden:</p>
<p>&#8220;Das Problem mit The Secret und der Versandhausinterpretation des Universums beruht auf einem falschen Weltbild. Was mit dieser Wünschtechnik probiert wird, ist den Willen des Universums - falls es einen gibt - dem eigenen Willen anzupassen. Wenn es erfolgreich ist, spricht es für das Funktionieren des &#8220;Gesetzes der Anziehung&#8221;. Falls nicht, hat man sich entweder das falsche gewünscht oder das Wünschen lief falsch. Aber der Grund für das Wünschen liegt doch offensichtlich in einer allgemeinen Unzufriedenheit, die durch das Wünschen verringert und am besten sogar ganz aufgelöst werden soll. Aber wenn der Wunsch dann nicht in Erfüllung ging, ist natürlich wieder Unzufriedenheit da. D.h. Das zugrunde liegende Problem der Unzufriedenheit wurde auf eine andere Ebene versetzt und die Taktik der Problembekämpfung spirituell angepasst. Diese spirituelle Annäherung geht sicher in die richtige Richtung, basiert aber dennoch auf einem falschen Glauben. Nämlich der, der Dualität. Beim Wünschen sollte es nicht darum gehen, dem Universum &#8220;Befehle&#8221; zu erteilen sondern den eigenen mit dem universellen Willen zu synchronisieren. Denn wenn es keinen Unterschied zwischen eigenen und dem universellen Willen gibt, ist jedes Ereignis, alles was passiert, alles was ist, sowohl der universelle als auch der eigene Wille. Aber die Angleichung dieser beiden Willen ist keinesfalls eine Technik. Es ist tatsächlich die Wahrheit. D.h. meine Empfehlung, den subjektiven und objektiven Willen zu &#8220;verschmelzen&#8221; bedarf keiner Anstrengung im Sinne einer Glaubenskonstruktion, die das Leben erleichtert. Es gibt tatsächlich keinen Unterschied zwischen dem subjektiven und objektiven Willen. Der Beweis für diese Tatsache liefert das genau Hinsehen und Überprüfen der Realität. Axiomatisch führe ich ein Konzept ein, das lediglich dem Verständnis dient aber dafür nicht notwendig ist.</p>
<p>Undzwar </p>
<p><strong>1.)</strong> Hier und Jetzt und<br />
<strong>2.)</strong> Existenz.</p>
<p><strong>1) Egal wo sich ein Individuum befindet. Es befindet sich aus der individuellen Sicht immer &#8220;Hier&#8221; und immer &#8220;Jetzt&#8221;.</strong></p>
<p><strong>2) Hier meine ich mit Existenz, die wahrgenomme Wirklichkeit. Alles was wahrgenommen werden kann, entspricht der Existenz.</strong></p>
<p>Diese 2 Punkte sind hilfreich um die &#8220;Dialektik von Subjektivität und Objektivität&#8221; zu beweisen.</p>
<p>Punkt 1)<br />
Egal was man sich vom Universum wünscht, wenn man es bekommt, bekommt man es immer Hier und Jetzt. Egal wann man sich etwas wünscht, man wünscht es sich immer Hier und Jetzt.<br />
Punkt 2)<br />
Die Existenz, so wie sie ist, erlebt man immer &#8220;Hier&#8221; und &#8220;Jetzt&#8221;. Damit eingeschlossen ist der Wunsch selbst und zeitgleich die Realität, so wie man sie nicht haben möchte.</p>
<p>Daraus folgt: Der Wunsch und die Realität passieren gleichzeitig und die Erfüllung des Wunsches passiert gleichzeitig mit der Realität.</p>
<p>Aber die Realität ist es doch, die man sich eigentlich wegwünscht, sonst gäbe es keinen Grund zum Wünschen. Aber das Wünschen gehört offensichtlich auch zur Realität.</p>
<p>Der universelle Wille besteht aber genau aus dem, was gerade passiert. Hier und Jetzt. Somit ist der eigene Wille genau der Wille des Universums.</p>
<p>Das bedeutet: Ganz egal wie groß die Anstrengung ist. Der individuelle Wille und der Wille des Universums sind schon Ein und Dasselbe. </p>
<p>Das bedeutet wiederum, dass die anfangs vorgeschlagene Synchronisierung des Willens mit dem des Universums hinfällig wird, weil es keinen Unterschied gibt. Warum ist es trotzdem sinnvoll, den &#8220;eigenen&#8221; Willen mit dem &#8220;universellen&#8221; Willen gleichzuschalten?<br />
Unabhängig von der Unterscheidungslosigkeit der beiden &#8220;Willen&#8221; ist der Wille, der etwas anderes herbeiwünscht als das, was gerade so passiert ein leiderzeugender Gedanke. Denn allein schon der Wunsch nach Veränderung bedeutet eine zu Grunde liegende Unzufriedenheit. Im Umkehrschluss bedeutet das: Wenn man keinen Wunsch nach Veränderung hat dann gibt es auch keine Unzufriedenheit.</p>
<p>Und die Angleichung des Willens ist wie oben &#8220;bewiesen&#8221; kein neues Glaubensmuster, das über etwas hinwegtrösten möchte. Denn Glaube und Hoffnung basieren auf der Unzulänglichkeit der Realität und der inneren Stärke, das so lange auszuhalten, bis die Erlösung eintritt. D.h. Glaube basiert auch auf Unzufriedenheit.</p>
<p>D.h. Die Angleichung des eigenen Willens mit dem universellen Willen ist nicht schlimm. Man bleibt dabei im Rahmen der Wahrheit und fällt nicht wieder auf einen neuen Trick herein.<br />
(Übrigens ist das genau das, was Jesus im Vater-Unser gesagt hat:&#8221;Dein Wille geschehe&#8221;!!)</p>
<p>Nur gibt es ein Problem: Identifikation</p>
<p>Das heißt. Angenommen man bemüht sich um Angleichung und gewinnt irgendwie den Lotto-Jackpot, dann sagt man sich selbst:&#8221;Yeah, ich habe gewonnen. Das Universum und Ich waren der selben Meinung. Super&#8221;</p>
<p>Aber wehe es passiert etwas Schlimmes: Jobverlust, Unfall, Krankheit, Todesfall im nahen Bekanntenkreis, etc.</p>
<p>Denn dann fällt die Angleichung an den universellen Willen besonders schwer. Denn dann müsste man sich ja sagen: Mein Wille = universeller Wille. D.h. ich habe gewollt, dass ich den Job verliere. Ich habe gewollt, den Unfall zu erleiden. Ich habe gewollt, krank zu sein. Ich habe den Todesfall gewollt. etc.</p>
<p>Das wirkt sehr unmenschlich und unmoralisch. So kann man sich doch gleich das Extrembeispiel mit Hitler vor Augen führen. D.h. man müsste sich sagen: &#8220;Ich wollte alles, was Hitler gemacht hat, weil es offensichtlich der Willen war, der zur Realität wurde.&#8221;</p>
<p>Diese Spannung, dieses Hindernis, das einem die Angleichung des Willens mit dem Universum so schwer macht nennt sich &#8220;Identifikation&#8221;.</p>
<p>Dabei geht es jetzt nicht darum Sympathien mit Hitler zu &#8220;erschaffen&#8221;. Diese Extrembeispiele dienen eher als Indikator für dieses ganz große Hindernis. Je extremer die Annäherungen an den universellen Willen, desto klarer und deutlicher wird die &#8220;unbewusste&#8221; Abwehr dagegen.</p>
<p>Nun wollen wir uns mit der Identifikation befassen. Allgemein ist Identifikation eine Erweiterung des &#8220;Selbstbildes&#8221; um ein Objekt der Realität.<br />
Beispielsweise ein Mann, der Fan eines Fussballvereins wird und sich dann mit dem Verein identifiziert. Hier wird das Selbstbild um das Objekt &#8220;Fussballverein&#8221; erweitert.</p>
<p>Dass dieses Selbstbild nur eine Erfindung ist und einem gewissen gruppendynamischen Phänomen zugrunde liegt sei hier mal selbstverständlich erwähnt.</p>
<p>Identifikation mit selbstkreierten &#8220;Objekten&#8221; ist direkt mit dem Überlebensmechanismus verbunden. Denn im Kampf um Leben oder Tod ist die höchste und animalische und unkontrollierbare Maxime und Priorität: Das eigene Überleben.</p>
<p>Das fatale an der Identifikation ist 1.) Das eigene &#8220;Selbst&#8221; bzw. Selbstgefühl wird um willkürlich ausgesuchte Objekte erweitert(z.B.: Glauben, Moral, Gruppen, Ideale, Feindbiler, etc.) und 2.) Geraten diese erfundenen Inhalte des Selbst irgendwie in Gefahr, werden sie beschützt da sie aufgrund von Identifikation dem Selbst hinzugefügt wurden. So entstehen all die Kriege, So entsteht Extremismus, so entsteht Fundamentalismus. Und alles, was anders ist oder fremd, ist durch seine bloße Existenz schon eine Bedrohung des Selbst.</p>
<p>Warum identifizieren sich aber so viele mit so vielen Inhalten und merken es nicht mal? Der Identifikation liegt ein Prinzip zu Grunde:<br />
1.) Man verliebt sich in das Objekt.<br />
2.) Man vergisst sich Selbst dabei und vergisst dann auch, dass Identifikation etwas künstliches ist.</p>
<p>Nur Liebe ist so verrückt.</p>
<p>D.h. Es läuft alles auf dem Prinzip eines erweiterbaren Selbsts, das um sich und um seine Erweiterungen kämpft, wenn es darauf ankommt. </p>
<p>Das ist aber alles nur ein erfundenes Konzept ist. In &#8220;Wirklichkeit&#8221; ist es jedoch anders.<br />
Folgendes Beispiel dient zur Illustration:</p>
<p>Ein Gefäß steht draußen und es fängt zu regnen an. Es füllt sich. Dann sorgt die Sonne dafür, dass es leerer wird - wegen der Verdunstung. Es füllt sich und es leert sich. Aber niemals versucht der Eimer, das Wasser fest zu halten.</p>
<p>Übertragen auf Menschen bedeutet dies, Das wahre Selbst ist das Gefäß; Das Wasser sind all die Objekte, die durch Identifikation hinzugefügt werden; Die Verdunstung ist der Verlust von selbstbezogenen Inhalten.</p>
<p>Dass dieser Vergleich gilt wird schon aus dem Gedankenexperiment klar - Ramana Maharshi sei dank - sich ständig zu fragen, wem etwas hinzugefügt wurde und wer letztlich zurückbleibt, wenn es keine Inhalte mehr gibt. Keine Objekte, die per Identifikation dem Selbst hinzugefügt wurden.</p>
<p>Somit ist auch klar, Identifikation basiert auf einer Illusion. Wenn Inhalte aus dem Selbst entfernt werden, was in der Realität öfter passiert (z.B.: Verlust eines geliebten Partners, Objekts, etc.), dann basiert die Trauer und das Leid erstens daraus, dass der eigene Wille nicht mit dem, des Universums harmonierte und zweitens eine Identifikation mit dem erfundenen Selbst existiert hat, das einen Verlust erleiden musste, somit irgendwie gestorben ist.</p>
<p>Und das ist der ganze Irrtum. Zusammenfassend als &#8220;Anleitung&#8221; wiederhole ich das Wichtigste:<br />
1.) Gleiche den universellen Willen an dem individuellen Willen an.<br />
2.) Verstehe das Prinzip der Identifikation und entdecke, dass du das Gefäß bist und nicht das Wasser als Inhalt.&#8221;</p>
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		<title>Liebe ist&#8230;</title>
		<link>http://ingo.erwachen.com/2008/08/03/liebe-ist/</link>
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		<pubDate>Sun, 03 Aug 2008 18:28:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dephurabo</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Erkenntnisse]]></category>

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		<description><![CDATA[Eigentlich wollte ich was ganz langes schreiben, über Liebe. Aber ich halte es kurz. Bis vor kurzem war eine Definition von Liebe: Liebe fängt da an, wo jede Idee von Liebe aufhört. 
Momentan habe ich eine neue Lieblingsdefinition, Unabhängig davon, wie viele diese Definition schon benutzt haben. 
Liebe ist die Abwesenheit eines Widerstandes
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich wollte ich was ganz langes schreiben, über Liebe. Aber ich halte es kurz. Bis vor kurzem war eine Definition von Liebe: Liebe fängt da an, wo jede Idee von Liebe aufhört. </p>
<p>Momentan habe ich eine neue Lieblingsdefinition, Unabhängig davon, wie viele diese Definition schon benutzt haben. </p>
<p><strong>Liebe ist die Abwesenheit eines Widerstandes</strong></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Das Ziel der &#8220;Technologie&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Jun 2008 10:24:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dephurabo</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Erkenntnisse]]></category>

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		<description><![CDATA[Neulich hatte ich mir Gedanken gemacht, wo die Wissenschaft/Technologie wohl am Ende sein wird. Was das Ende für jede &#8220;äußerliche&#8221; Anstrengung wäre. Was die Tendenz der Wissenschaft ist. So überlegte ich weiter und stellte mir vor, eine unendlich lange Zeit wäre vergangen, wo die Wissenschaft dann wäre, gäbe es keinerlei Grenzen in den wissenschaftlichen Entdeckungen/Technologien. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Neulich hatte ich mir Gedanken gemacht, wo die Wissenschaft/Technologie wohl am Ende sein wird. Was das Ende für jede &#8220;äußerliche&#8221; Anstrengung wäre. Was die Tendenz der Wissenschaft ist. So überlegte ich weiter und stellte mir vor, eine unendlich lange Zeit wäre vergangen, wo die Wissenschaft dann wäre, gäbe es keinerlei Grenzen in den wissenschaftlichen Entdeckungen/Technologien. Zunächst betrachtete ich die Erfindungen, die bislang gemacht worden sind. Offensichtlich diente und dient jede Erfindung der Erleichterung des Lebens. D.h. Es ist weniger nötig, um eine bestimmte Sache machen oder haben zu können. Das Rad, das Feuer, Die Glühbirne, das Flugzeug, Der Kühlschrank, Der Supermarkt. Alles dient dem Menschen als Effizienzsteigerung. Und in dieser hypothetisch angenommenen unendlichen Zukunft, Wo stünde der Mensch dann?  </p>
<p>Es würde ein Gedanke genügen, um alles zu haben was man möchte. Vielleicht nicht einmal das. Sogar Gedanken wären zu viel Aufwand. Alles würde automatisiert vonstatten gehen. Jeder Aufwand für die Befriedigung eines Bedürfnisses würde einem durch die Technologie abgenommen. Der Mensch hätte Alles. Vielleicht wäre der Mensch sogar technologisch so modifiziert, dass der Begriff &#8220;Mensch&#8221; neu definiert werden müsste. Denn dieser Mensch wäre ein völlig autarkes Gebilde, das anstrengungslos(= Meine Definition von Perfektion) alles haben könnte, was er wollte. Wahrscheinlich hat der Mensch auch gar keine Bedürfnisse mehr. Dieser neu definierte Mensch wäre an sich schon genug; er würde nur noch sich selbst brauchen. Das was der alte(heutige) Mensch suchen würde, wäre dieser Mensch schon. Er wäre das ganze Universum, ein vernetztes Wesen, dass sich mit dem Universum(Multiversen?) verbunden hat. Der Mensch wäre dann Alles. Der Mensch würde nicht nur alles haben können, im Sinne von besitzen. Der Mensch wäre auch schon Alles, im Sinne von Sein.</p>
<p>Und was sagen uns die ganzen spirituellen Klassiker JETZT schon? Dass genau dieses &#8220;Ziel der Technologie&#8221; schon der Fall ist.</p>
<p>Mein Fazit meiner hypothetischen Überlegungen: Alles führt auf dasselbe hinaus. Alles führt zur Einheit hinaus. Also zurücklehnen und genießen, da Einheit schon der Fall ist <img src='http://ingo.erwachen.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /></p>
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		<title>Sehnsucht</title>
		<link>http://ingo.erwachen.com/2008/05/28/sehnsucht/</link>
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		<pubDate>Wed, 28 May 2008 21:48:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dephurabo</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Erkenntnisse]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Sehnsucht ist das, wonach sich die Sehnsucht sehnt.
Man lasse sich auf die Sehnsucht ein und überprüfe selber, ob die Sehnsucht in diesem Moment das ist, wonach die Sehnsucht sucht und wie erfüllt dieser Moment dann ist :&#62;.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><strong>Die Sehnsucht ist das, wonach sich die Sehnsucht sehnt.</strong></p></blockquote>
<p>Man lasse sich auf die Sehnsucht ein und überprüfe selber, ob die Sehnsucht in diesem Moment das ist, wonach die Sehnsucht sucht und wie erfüllt dieser Moment dann ist :&gt;.</p>
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		</item>
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		<title>Der Verlust der Wichtigkeit</title>
		<link>http://ingo.erwachen.com/2008/05/28/der-verlust-der-wichtigkeit/</link>
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		<pubDate>Wed, 28 May 2008 21:04:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dephurabo</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Größere Artikel]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://ingo.erwachen.com/2008/05/28/der-verlust-der-wichtigkeit/</guid>
		<description><![CDATA[Das Prinzip des Erwachens ist der Verlust der Wichtigkeit.
Die Logik des Erwachens lautet wie folgt:
1. Warum sollte ich denn erwachen? Ist es schlafend denn so schlimm?
Wer das Leid satt hat, die Angst nicht mehr erträgt, nicht mehr von Wut getrieben werden will; derjenige sucht nach einem Weg der Befreiung dieser so “lästigen” Gefühle.
Dieser Beginn der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Prinzip des Erwachens ist der Verlust der Wichtigkeit.<br />
Die Logik des Erwachens lautet wie folgt:</p>
<p><strong>1. Warum sollte ich denn erwachen? Ist es schlafend denn so schlimm?</strong></p>
<p>Wer das Leid satt hat, die Angst nicht mehr erträgt, nicht mehr von Wut getrieben werden will; derjenige sucht nach einem Weg der Befreiung dieser so “lästigen” Gefühle.<br />
Dieser Beginn der Suche nach Tiefe, Qualität erfordert jedoch eine gewisse Reife bzw. Sättigung. Die Sättigung wird schnell erreicht, wenn man gewisse Formen(Glück, Beruf, Liebe, Geld, Auto etc…) als das erkennt, was sie sind: Äußere Veränderungen, die rein gar nichts bewirken können. Keine Macht haben, außer, das man sich ein wenig an ihnen erfreuen kann. Meistens ist das nur Ablenkung, denn ein stetig währendes Unglück zwingt die Menschen zur Suche.</p>
<p>Menschen, die diese Sackgasse erkannt haben gelangen dann irgendwann zu dem Punkt, die Suche nach dem Glück in die entgegengesetzte Richtung zu probieren. Im Westen drängt man nach Außen. Im Osten nach Innen. Also wird der innere Weg angegangen. Eine noch völlig unerforschte Sache. Meist geht diese Erforschung des Inneren mit der Einsicht einher, dass wahres Glück/Zufriedenheit unabhängig von einem Ereignis sein muss.</p>
<p>Der “amerikanische” Weg läuft - ganz wie in “The Secret” oder “What the bleep…” - auf die Theorie hinaus: “Wenn die Welt da draußen so schrecklich ist und du so sehr darunter leidest, dann verändere sie durch deine Gedanken. Das nennt sich das Gesetz der Anziehung.” Aber das müsste man einem Hartz-IV Empfänger sagen, der einfach nicht weiß, wie er sich etwas wünschen soll. Und seltsamerweise sind die Vertreter dieser “Philosophie” so erfolgreich, dass sie als Vorzeige Modelle für die ängstlichen und Verunsicherten Menschen dienen.</p>
<p>Es entsteht eine Gegenseite Wechselbeziehung, die sich gegenseitig nährt. Die Konsumenten kaufen und sorgen quasi selbst für die Bestätigung, dass diese Philosophie wirkt. Denn sie sorgen für den Reichtum der Vertreter dieser Philosophie.</p>
<p>Diese ganze Richtung führt dahin, indem sie sagt: Du musst deinen Kern finden. Du musst mit Gott verschmelzen. Dann wird alles in deinem Leben auf wunderbare weise zum Himmel werden. Der Alltag, alle Probleme werden göttlich transzendiert und der Mensch erreicht Siddhi-Fähigkeiten(Übernatürliche Fähigkeiten) und somit vollständige Unabhängigkeit. Und solange das nicht Eintritt, bist du noch nicht bewusst genug, noch nicht entwickelt genug. Deine Seele ist zu jung.</p>
<p>Und dieser Ehrgeiz führt ebenso zu Leid, denn die angestrebten Objekte/Formen/Zustände sind immer noch da, nur scheinbar heiliger als die weltlichen Ziele.</p>
<p><strong>2. Aber was ist überhaupt Leid?</strong></p>
<p>Eine sehr starke Definition, die in sich auch vollständig ist, ist folgende:<br />
Der Unterschied zwischen dem was ist und dem, wie es sein soll. Also der Unterschied des persönlichen “SOLL-IST” Zustands.<br />
Anhand dieser Definition lassen sich auch die Lösungsstrategien nachzeichnen. Es gibt auch nur 2 Möglichkeiten das Leid zu bewältigen:</p>
<p>1) Die Kontrolle des IST Zustands<br />
2) Die Aufgabe des persönlichen SOLL</p>
<p>Die Kontrolle des IST Zustands ist offensichtlich die Fata-Morgana, der Horizont, dem man sich nie annähern kann. Denn das wäre der Versuch sich der Vergänglichkeit entgegenzustellen. Leben an sich ist ständige Veränderung. Ein Werden und Vergehen. Und der Mensch ist ständig dabei, sich von Ziel zu Ziel zu hangeln und alles was erreicht wurde, zu konservieren. Kaum ist eine Gegebenheit, so wie sie sein SOLL, schon gibt es eine andere Baustelle, die nach dem “Bauherren” schreit. Wie man sehen kann, eine Sisyphusarbeit.</p>
<p>Das, was übrig bleibt ist die Aufgabe des persönlichen SOLL. Was ist dieses SOLL eigentlich? Offensichtlich steht es der Leidlosigkeit im Weg. Was soll das? Was ist die Natur des SOLL?<br />
Das SOLL besteht aus Werten, Idealen, Prinzipien, Vorstellungen. All die Dinge, die Wichtig sind und erreicht werden wollen. Klar, sonst wären sie nicht wichtig. Nur, was ist die Substanz von “Wichtigkeit”? Woraus besteht sie?</p>
<p><strong>3.Das Konzept der “Wichtigkeit” ist der Schritt der Abtrennung in die Abhängigkeit.</strong></p>
<p>z.B.:”Es ist wichtig einen guten Job zu haben, dann kann ich mir all die Dinge leisten und alle meine Freunde würden zu mir aufschauen” oder noch subtiler “Es ist wichtig glücklich zu sein, denn wenn ich nicht glücklich wäre, dann wäre das ja schlimm. Dann wäre ich richtig traurig. Ich würde es nicht lange aushalten(!!)”</p>
<p>Man würde es ohne die Wichtigkeit nicht aushalten. Was passiert dann? Das ist der Punkt, der der Mensch so fürchtet. Genau diese Angst, Unglück nicht aushalten zu können gibt der Wichtigkeit ihre Substanz. Wichtigkeit ist wie das rettende Ufer, der trockene Unterstand während dem Gewitter, die einen vor den bedrohlichen Objekten bewahrt.</p>
<p>Der trickreiche Teil ist zu erkennen, dass diese Bedrohung durch diese Objekte reine Illusion ist. Denn wen bedrohen diese Objekte? Was könnten sie zerstören? Die eigene Wunschvorstellung der eigenen Identität ist das einzige, was zerstört werden kann. Die Identität ist es also, die gesichert werden will. Sie scheint der Reibungspunkt zu sein, an der das Leid entsteht. Alles Leid entsteht durch die Abwehr der Identitätsvorstellung - auch Ego genannt, was ja die Summe aller Konzepte,Ideale,Prinzipien ist - gegenüber der Realität.</p>
<p>Insbesondere ist auch die Vorstellung von Besitz bei genauer Betrachtung haltlos. Besitz an sich ist immer ein Objekt und meist so wichtig, dass bei Verlust Ängste auftreten. Die Strebtendenz des Menschen sorgt jedoch für die ständige Besitzakkumulation und erschaft sich immer mehr Leidpotenzial. Aber Besitz ist eine rein ideelle Vorstellung. Der Beweis für den Besitz ist ein Dokument und für die Aufrechterhaltung der Besitzverhältnisse wird polizeirechtlich gesorgt. So entsteht diese Grenze von eigenem und fremdem Besitz, die an sich gar nicht existiert. Nicht einmal die eigenen Kleider am Leib befinden sich im eigenen Besitz. Der Mensch wird nackt geboren und borgt in der Welt Objekte um in genau der Welt “besser” leben zu können. Mit dem Tod, werden die Dinge wieder zurückgegeben. Alles ist nur Leihbasis. Der Mensch hat noch nie was gehabt/besessen. Nun woher kommen dann die Verlustängste?</p>
<p>Die Aufrechterhaltung, insbesondere die ständige Neuprofilierung des Egos/Der erwünschten Identität bedeutet Leid. Es ist auch anstrengend, ständig vor den Ängsten weg zu laufen. Erst mit der Entspannung tritt der Friede ein, der all die Schleusen öffnen kann. Aber dieses Ego hat auch zugleich Existenzängste / Verlustängste. Denn ohne Kontrolle wäre alles außer Kontrolle. Und wenn alles außer Kontrolle ist, dann ist das Leben. Leben an sich. Sein an sich. Veränderung an sich ohne ein Ego, das daran leiden könnte.</p>
<p><strong><br />
4.Dann geschieht etwas Wunderbares.</strong></p>
<p>Alles was wichtig ist, wird aufgegeben. Denn die Erkenntnis, das alles was für wichtig befunden wurde nicht das gewünschte Gefühl von Tiefe auslöste, die Sehnsucht nicht ausgefüllt hat, lässt einem keinen Ausweg. Es gibt kein Weg mehr, der es wert wäre gegangen zu werden. Alles erscheint sinnlos. Anfangs mündet so was gerne in Depression oder Verzweiflung. Alles ist eine Lüge. Die Gesellschaft ein gebrochenes Versprechen. Was bleibt? Was bleibt ist die Angst. Die direkte Konfrontation mit der Angst, die den Menschen den Antrieb lieferte ist wie der letzte Schritt vor dem Abgrund. Der Abgrund in eine nicht absehbare Leere. Die Angst vor dieser Leere, vor diesem Nichts führt Menschen auch zu Drogen, Alkohol, übertriebenem Sport, übertriebenem Konsum (Medien, Essen, alles mögliche). Ständige Ablenkung - nur gibt es keine “Heilsideale” mehr. Keine Ziele, die einen - aber diesmal wirklich - vollständig glücklich machen.</p>
<p>Aber die direkte Konfrontation mit der Angst ist aber nur noch eine Frage der Zeit. Und wenn die Angst dann eintritt man sie aushält, einfach die Abwehr aufgibt dann passiert es. Da Wichtigkeit aufgelöst wurde, da sie als sinnlos erkannt wurde, hat der Verstand auch Nichts mehr zum Nachdenken. Keine Agenda, keine Kanten mehr, nichts Wichtiges mehr. Dann gibt der Verstand Ruhe. Dann erkennt man den Verstand als das, was er immer war. VIEL ZU WICHTIG. Der Verstand war das, was gezählt hatte. Hat der Verstand beurteilt, galt das Urteil auch. Aber wenn der Verstand Ruhe gibt ist es die glückliche Erleichterung überhaupt. Jedes Konzept von Ich ist verschwunden. Der Verstand wird zum Werkzeug. Alles was bleibt ist der Moment. Alles wurde aufgegeben und das einzige was bleibt ist genau dieser Moment.</p>
<p>Wenn dieses Ich verschwunden ist bzw. die Vorstellung, &#8220;Ich sei wichtig für diesen Moment&#8221;, dann entdeckt man eine ganz neue Seinsqualität. Alles ist Okay so wie es ist. Es gibt keinen mehr, der darüber urteilt, denn genau das ständige Urteilen hat den Menschen davon abgehalten, einfach den Moment zu genießen. Immer war der Moment nicht liebenswert genug und jetzt scheint alles wie verwandelt zu sein. Zum ersten mal begreift man was Liebe ist. Zum ersten mal begreift man, das menschliche Drama in seiner Komik. Vielleicht erhascht man auch einen Eindruck von “höheren” Wirklichkeiten, vielleicht von Gott. Gott der ständige Versteckspieler, der so trickreich und perfekt vor der Nase tanzt und dennoch nicht erkannt wird.</p>
<p>Deidentifikation hat stattgefunden. Non-duales Bewusstsein hat eingesetzt. Dieser Moment-Genuss führt unweigerlich zur Erkenntnis, dass man nur das sein kann, was Bewusstsein ist. Ohne dieses Bewusstsein - ohne dieses Zeugesein - gäbe es nichts. Das Bewusstsein ist das Zentrum, um das sich alles dreht. Und alles was geschieht ist wie ein Wunder. Leben-Energie, alles was ist, in diesem Moment ist ein Wunder. Es geschieht einfach. Eine Aus-sich-Selbst-Entfaltung. So erkennt man auch, das Bewusstsein das einzige ist, was existieren kann. Ohne Bewusstsein gäbe es keine Existenz. Existenz wäre von Bewusstsein abhängig also existiert nur Bewusstsein. So erkennt man sich selbst im Anderen. Und wie könnte man sich selbst je böse sein, sollte etwas “Schlimmes” passieren? Alles ist dieses Bewusstsein. Bewusstsein kann nur die Abwesenheit von Allem sein. Denn wenn Bewusstsein etwas wäre, dann gäbe es ein kleineres Etwas, was für das Bewusstsein nicht mehr erfahrbar wäre. Bewusstsein ist wie ein unbeschriebenes Blatt Papier - sogar unendlich viele ;D. </p>
<p>Also wenn das wahre Selbst Bewusstsein ist, dann ist folglich die ganze Logik des Erwachens ein sehr interessanter Aspekt der Trennung. (Siehe Erkenntnisse -&gt; Das göttliche Prinzip von Trennung). Sie läuft von alleine. Alles strebt nur der Selbsterkenntnis des Nichts hinterher. Alle wollen sein, was sie eigentlich sind. Und so ist non-duales “Bewusstsein” der natürlichste Zustand. Glück/Liebe - was auch immer - sind der natürliche Zustand. Dabei ist das einfach nur die Wahrheit der Nicht-Trennung, der Einheit, die der unglückliche Mensch eben als Glück beurteilt. Deswegen liegt im Nichts-Tun, in der Aufgabe, der natürliche Schritt zur Einheit, zur Entspannung, zum Nichts.</p>
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		<title>Das göttliche Prinzip von Trennung</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Feb 2008 21:41:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dephurabo</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Erkenntnisse]]></category>

		<category><![CDATA[]]></category>

		<category><![CDATA[Auflösung]]></category>

		<category><![CDATA[Trennung]]></category>

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		<description><![CDATA[Gott. Ein Haufen Bewusstsein tut nichts anderes als zu sein. Um sich selbst aber kennen zu lernen, schafft er in sich die Form. Aus seinem Nichts, aus dem reinen Gewahrsein erschafft er die Form. Form, beseelt von Bewusstsein. So schaut Bewusstsein auf anderes Bewusstsein, das aber das gleiche Bewusstsein ist. Gott will sich selbst erfahren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gott. Ein Haufen Bewusstsein tut nichts anderes als zu sein. Um sich selbst aber kennen zu lernen, schafft er in sich die Form. Aus seinem Nichts, aus dem reinen Gewahrsein erschafft er die Form. Form, beseelt von Bewusstsein. So schaut Bewusstsein auf anderes Bewusstsein, das aber das gleiche Bewusstsein ist. Gott will sich selbst erfahren deswegen entsteht Bewusstsein, das sich der Trennung von Gott bewusst sein muss, damit es die Erfahrung von Gott machen kann.</p>
<p>Wie erfahren wir, als Menschen die Trennung? Die ganze Zeit und doch überhaupt nicht. Es kommt auf den Fokus der Aufmerksamkeit an. Grundlegend für die menschliche Erfahrung von Trennung ist der Faktor Zeit. Ohne die Trägheit der Zeit wäre Trennung und Auflösung der Trennung zeitgleich und würde zu keiner Erfahrung führen. Trennung äußert sich die ganze Zeit. Der Mensch befindet sich in einem Grundzustand des Unglücks und der Langeweile. Er Verstand/Mind springt ständig hin und her und versucht verzweifelt den Weg aus dem Unglück zu finden und lenkt sich ab. Wie? Durch Trennung und Auflösung.</p>
<p>Beispiele:<br />
1) Jemand will über eine Sache bescheid wissen und formuliert/erschafft in sich die Fragestellung dieser Sache. Solange die Frage nicht beantwortet ist, hängt derjenige in der Luft und versucht die Frage mit seinem individuellen Einsatz zu beantworten. Dieses in der Luft hängen entspricht auch dem menschlichen Grundgefühl von Langeweile und Unglück, was unbewusst als eine Art &#8220;Hintergrundrauschen&#8221; wahrnehmbar ist. Erst die Antwort löst den inneren Drang zur Beantwortung der Frage. Die Auflösung  der Frage führt ihn vorerst zurück in seinen &#8220;Normalzustand&#8221; bis er wieder sein Unglück bemerkt und durch weitere Methoden, &#8220;Trennung zu erzeugen&#8221;, sich über sich selbst hinwegtäuscht. Schon in den ersten &#8220;Momenten&#8221; der Trennung bzw. der Formulierung der Frage entsteht ein &#8220;Grundvakuum&#8221;, eine Grundtendenz zur Auflösung. Diese Grundtendenz kann man auch als Vergänglichkeit bezeichnen. Wenn die Frage ausformuliert ist, die Form vollendet ist, zieht das Vakkuum autmatisch die Form in die Auflösung. Diese Auflösung erzeugt eine relative Bewegung, die Glück erzeugt.</p>
<p>2) In der Musik wird das gleiche Prinzip benutzt. Die Trennung von dem harmonischen und entspannenden Dur-Klang wird durch einen Mol-Klang herbeigeführt. Wieder befindet sich das persönliche Gefühl in der Luft und erst die Auflösung der &#8220;Mol-Spannung&#8221; befreit das Gefühl, erzeugt Glück und die Entspannung kann einsetzen.</p>
<p>3) Die Erschaffung von persönlichen Zielen, das selbe Prinzip. Man imaginiert sich ein Ziel und erst wenn das Ziel erreicht ist, entsteht die Auflösung der Form und es entsteht Glück.</p>
<p>4) Lügen, das Gleiche. Ein Mensch lügt und verstrickt sich eventuell in selbsterschaffene Formen. Die Formen erzeugen wiederum ein Gefühl der Unruhe. Ja, bis die Wahrheit die Lüge auflöst.</p>
<p>Es gibt noch unzählige weitere Beispiele. Geburt - Tod. Einatmen - Ausatmen. Anspannung-Entspannung. Wachsein/Müde werden - Einschlafen/Ausschlafen. Vor &#8220;Erleuchtung&#8221; - Nach &#8220;Erleuchtung&#8221;.</p>
<p>Und was ist mit dem &#8220;Hintergrundrauschen&#8221; im Hintergrund? Dieses permanente Unglück, im Hintergrund, das der Mensch durch die unglaublich fleißige Erschaffung von Formen bzw. Zielen übertönt. Dieses Hintergrundgefühl an sich ist selber eine Form, Eine Frage, die im Hintergrund schwebt, Eine Anspannung, die das persönliche Sein zusammenzieht. Die Ausformulierung dieser Frage, die vollendete Form wird erst die Auflösung nach sich ziehen. Die Gnade der Offenbarung.</p>
<p><a href='http://ingo.erwachen.com/files/2008/02/trennung-auflosung.JPG' title='Prinzip von Trennung und Auflösung'><img src='http://ingo.erwachen.com/files/2008/02/trennung-auflosung.thumbnail.JPG' alt='Prinzip von Trennung und Auflösung' /></a></p>
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		<title>Ausdruck von Wahrheit</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Feb 2008 00:00:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dephurabo</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Erkenntnisse]]></category>

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		<description><![CDATA[Wahrheit drück sich in &#8220;unserer&#8221; Sphäre immer aus durch Wiederholung. Eine Sache wiederholt sich ständig und irgendwann, wenn wir es glauben(!!), erkennen wir die Wahrheit dahinter. Zum Beispiel wird in der Wissenschaft oder Forschung immer nur durch Wiederholung bewiesen. Man entdeckt ein Gesetz und wendet das Gesetz auf Experimente an. Aber Wahrheit lässt sich nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wahrheit drück sich in &#8220;unserer&#8221; Sphäre immer aus durch Wiederholung. Eine Sache wiederholt sich ständig und irgendwann, wenn wir es glauben(!!), erkennen wir die Wahrheit dahinter. Zum Beispiel wird in der Wissenschaft oder Forschung immer nur durch Wiederholung bewiesen. Man entdeckt ein Gesetz und wendet das Gesetz auf Experimente an. Aber Wahrheit lässt sich nicht nur in Forschung oder der Wissenschaft erkennen.</p>
<p>Zum Beispiel:<br />
3 Menschen erleben eine tolle Sache, sind zum Beispiel wandern gegangen und haben nen kleines Abenteuer erlebt. Die 3 erzählen die Geschichte einer anderen Person. Sie erzählen sie normal, d.h. es sind alle 3 Abenteurer anwesend und erzählen. Nur einer erzählt wird dann aber von den anderen ergänzt oder abgelöst. Der Zuhörer empfindet die Geschichte dann als &#8220;wahr&#8221;. Noch wahrer würde er sie empfinden, wenn jeder der 3 Abenteurer die selbe Geschichte getrennt von einander erzählt.  Wenn der Zuhörer die 3 kennt und ihnen vertraut, muss er nicht diese Methode anwenden, um die Wahrheit der Aussage zu überprüfen, die ja nach wie vor von den Teilnehmern des Abenteuers erfunden sein könnte. Aber die Erfahrung, bzw. die Errinnerung, an die 3 Menschen, dass sie in der Vergangenheit ehrlich zu ihr waren, hegt keinen Zweifel ^^.</p>
<p>Also Wahrheit drück sich durch Wiederholung aus. Und wie empfindet ein Mensch, der die Wahrheit hinter etwas erkennt? Er ist glücklich darüber, solange bis er quasi was neues erforscht. Denn wenn die Wahrheit einmal erkannt ist und sie sich ständig wiederholt, wäre es langweilig, sich noch mehr mit der Wahrheit zu beschäftigen. Wiederholung wirkt langweilig. Denn Wahrheit ist Wahrheit und es gibt nichts dahinter.</p>
<p>Ein anderer wichtiger Aspekt der Wahrheit ist: Wahrnehmungserweiterung.<br />
Wieder ein Beispiel aus der Technologie: Der Erfinder der Glühbirne nutzt die Wahrheit des Stroms und der Hitze um sichtbares Licht zu erzeugen. Und mit diesem Licht haben wir aufeinmal neue Möglichkeiten der Wahrnehmung. Wir könnten in den tiefen Dschungel und nachtaktive Lebewesen erforschen. Oder wir könnten Höhlen erkunden etc.<br />
Oder der Fernseheher/Radio. Wir können wahrnehmen, was wo anderes passiert.<br />
Das Problem der technologischen Wahrheit ist die Komplexität. Wir können nur die Wirkung nutzen, als Laie. Sind also Abhängig von einem Wissenden, der 1. Die Wahrheit kennt 2. Sie nutzen kann, indem er was baut, dass diese Wahrheit reproduziert.</p>
<p>Es ist logisch das jede erkannte Wahrheit eine Abstraktion ermöglicht. Wenn man also weiß, warum etwas geschieht, können wir Schlussfolgerungen anstellen, die dann eventuell zu noch mehr wahrheiten führt. Also Induktion.<br />
Beispiel: Wir befinden uns im Freien in der Natur und sehen wie sich das Gras einer Wiese immer wieder in eine Richtung biegt. Die Blumen und Sträucher auch. Auch die Bäume. Schlussfolgerung =&gt; Das ist Wind. Wenn wir das wissen, dann wissen wir auch, dass der Wind Dinge bewegen kann. etc. und können auf noch mehr Wahrheiten schließen, die mit dem Wind zusammenhängen.</p>
<p>Also Wahrheit erkennen wir durch ihren Ausdruck als Wiederholung. Die Erkenntnis der Wahrheit erweitert unsere Wahrnehmung (unseren Horizont) und können noch mehr Wahrheiten herausfinden.</p>
<p>Banale und für mich doch so wichtige Erkenntnis <img src='http://ingo.erwachen.com/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /><br />
Beispiel: 100 Menschen sagen Rot ist die schönste Farbe. 100 andere Menschen meinen Grün ist die schönste Farbe? Wer hat recht, wer spricht die Wahrheit? Wo verbirgt sich die Wiederholung? Die Wiederholung ist der subjektive Eindruck des Sehenden. Er sieht &#8220;Schönheit&#8221; und interpretiert sie gemäß seinen eigenen Regeln. Die Wahrheit dahinter ist das reine Gefühl, was Schönheit in einem bewirkt. So gesehen sehen alle die gleiche Wahrheit, nur mit anderen Augen.</p>
<p>Erleuchtung ist somit eigentlich auch nichts anderes als eine sehr abstrakte Form von Wahrheit zu erkennen, die alles andere relativiert.</p>
<p>Und dass ihr Ausdruck Wiederholung ist, ist im Hinblick auf Erleuchtungserlebnisse auch interessant. Denn immer wird das Erleuchtungserlebnis (für mich Samadhi) als Zustand der Zeitlosigkeit wahrgenommen. Nun, wenn Zeit nicht mehr existiert, gibt es keine Wiederholung der Wahrheit mehr, da wiederholt sich alles gleichzeitig im jetzt. Das bedeutet, im Moment der Erleuchtung erfahren wir unendliche Wahrheiten, die in diesem Moment auch unendlich glücklich machen. Und einmal erkannt, erkennt man des kosmischen Witz. <img src='http://ingo.erwachen.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Um Wahrheiten erkennen zu können ist es förderlichh die Wahrnehmung zu erweitern. Im &#8220;Westen&#8221; durch Erforschung des Äußeren, Im &#8220;Osten&#8221; durch Erforschung des Inneren. So kann man sich dann auch leichter erklären, warum viele östliche Wege Meditationspraxis empfehlen. Um die Wahrnehmung zu erweitern. Astrale Wahrnehmung, Mentale. Energien wecken (Kundalini) etc. Alles dient der Technologie des Inneren und ist sehr hilfreich. Ein großer Vorteil ist: Man wird unabhängig von anderen Wissenden. Man braucht keine Taschenlampen mehr oä.. Man hat seine innere &#8220;Taschenlampe&#8221; <img src='http://ingo.erwachen.com/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /></p>
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		<title>Grüß euch</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Feb 2008 01:04:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dephurabo</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Mein Status Quo]]></category>

		<category><![CDATA[bli bla blub]]></category>

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		<description><![CDATA[So Hallöschen. Da ich ein Blog-Neuling bin werde ich mich erstmal einfinden müssen in die ganze Sache. Sollte aber nicht so lang dauern. Ersteinmal will ich darüber erzählen, was ich hier reinbringen möchte und wie ich mir das Ganze gedacht habe. Ja ich werde jetzt ziemlich viel über mich reden :).
Ich bin ein Freund von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So Hallöschen. Da ich ein Blog-Neuling bin werde ich mich erstmal einfinden müssen in die ganze Sache. Sollte aber nicht so lang dauern. Ersteinmal will ich darüber erzählen, was ich hier reinbringen möchte und wie ich mir das Ganze gedacht habe. Ja ich werde jetzt ziemlich viel über mich reden :).</p>
<p>Ich bin ein Freund von Satsang. Ich bin auch ein Freund all der Hilfestellungen der Satsang-Geber, die auf die große Hintergrund-Stille oder auf das NICHTS oder auf GOTT oder auf was auch immer hinweisen. Da ich mich noch nicht als erwacht betrachte - weil ich noch nicht diese Blisserfahrung hatte, die ich irgendwie als Kriterium zum Erwachen sehe - verspüre ich irgendwie den Drang all die abstrakten Phänomene wie Liebe, Hass, Mitleid, Ausdruck der Wahrheit, Leid etc. , verstandesmässig verstehen zu wollen. Nun gut, nicht alle Phänomene werde ich verstehen können. Da bleibt einem nur das Staunen. Mittlerweile habe ich einige Phänomene erkannt und das Funktionsprinzip verstanden. Genau deswegen möchte ich meine Erkenntnisse Niemandem vorenthalten. Übrigens dürft ihr, wenn ich über Wahrheit rede, nicht vergessen, dass sie meiner Wahrnehmung entspricht :).</p>
<p>Jetzt noch kurz über mich. Ich heiße Ingo, komme aus Stuttgart, studiere momentan Softwaretechnik und fühle mich nicht besonders erfüllt. Ich sehe das Ziel, erstmal eine Ausbildung zu beenden, aber es bedeutet mir bis auf die Möglichkeit Geld verdienen zu können, gar nichts. Ich weiß nicht was ich tun soll, was ich wollen soll, weil mir alles so wertlos erscheint. Sogar die tolle Erleuchtung empfinde ich irgendwie als wertlos - wahrscheinlich deswegen, weil ich mich noch nicht so empfinde ;D. Ich will einfach Nichts und fühle mich durch mein Umfeld so sehr dazu gedrängt, etwas zu tun. Meinen Platz in dieser Welt zu finden. Unabhängigkeit zu finden. Ja ich denke, es ist so eine Grundlangeweile in mir. Es gibt nichts, das sich lohnen würde, weil es mir nichts gibt. Und doch will ich über die Erkenntnisse schreiben, die  mir beim Nachdenken so in den Sinn kommen. Es ist verrückt. Ich will nichts und doch tue ich was. Ich bin einer der passivsten Menschen, die ich kenne. Wenn ich an all die Meister/Gurus/Yogis denke, mit all ihren Siddhis, so ist das auch eine Sache, die ich als wertvoll betrachte. Siddhis sind für mich für mich irgendwie eine Technologie des Inneren. Eine Technologie, die völlige Unabhängigkeit  von &#8220;äußerer&#8221; Technologie oder den menschlichen Grundbedürfnissen bedeutet. Dieses arme Ich, das sich in dieser Welt der Anstrengungen und Leistungsorientierung immer noch trotzig dagegen wehrt und nicht wahrhaben will, dass Leben oder sogar Überleben einer gewissen Anstrengung bedarf. Das was man tut, sollte am besten irgendwie den &#8220;Raum&#8221; des gesellschaftlichen Nutzens berühren. Jaja das liebe Geld. Ich will keine Hilfe. Irgendwie scheint es mir, als ob ich genau auf das zuarbeite, was ich mir irgendwie wünsche. Nämlich, total auf die Nase zu fallen um den Schmerz durch den dann zwangsläufigen Eintritt in das &#8220;normale&#8221; Leben fühlen werde zu genießen. Mir scheint es beim Angucken einiger Satsangs von &#8220;Meistern&#8221;, die in der Linie von Ramana oder Papaji stehen, dass die Menschen mit großem Ego und großem Leid die Menschen sind, die dem Erwachen am nächsten stehen. Mein Ego fühlt sich für mich so klein an - vielleicht macht es das besonders Groß <img src='http://ingo.erwachen.com/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> - dass ich irgendwie das Gefühl habe, es fällt nicht von alleine ab. Es heißt immer, man solle sich öffnen für den Schmerz, für was auch immer. Wenn ich mich öffne ist nichts da, was weg will. Es kommt weder Trauer noch Glück. Dann kommen die Momente der Stille, die dann irgendwie ein kleines Glücksgefühl erzeugen aber eben nur dann, wenn ich mich willentlich dafür öffne. Das wars, es ist nix da, was weg will. Das Ego bleibt. Ich wehre mich nicht gegen Eigenschaften von mir. Ich wehre mich einfach nicht. Mein Ego hat für seinen Erhalt scheinbar so gut gesorgt, indem es sich Regeln erstellt hat, die kaum zu brechen sind. Regeln wie: Toleranz, Mitgefühl, Nett sein, Lieb sein, Hilfsbereit sein, Bei der Wahrheit zu bleiben so gut es geht. Und wenn ich lüge, habe ich selber kein Problem damit weil ich es einfach tue, weil ich tolerant mir selbst gegenüber bin. Ich darf so sein, wie ich bin, so wie ich den anderen erlaube so zu sein wie sie sind. Auch wenn ich sie zu ach so großen spirituellen Erlebnissen drängen will oder so. Ich merke auch einfach, dass ich ihren Willen nie übergehen kann. Manipulation ist eine Illusion. Wie so vieles Andere auch. Ich kann nur immer wiederholen. Ich kann nichts tun um etwas so zu ändern, dass es mir dauerhaft gefällt. Ich weiß nicht mal ob mir überhaupt was gefällt. Es ist so, wie es ist. Und doch, wenn Umstände um mich herum nicht idealen Entsprechen, die ich mir ersinne, dann versuche ich auch nicht was daran zu änden. Ich lasse sie so wie sie sind. Sei es mein unaufgeräumtes und vermülltes Zimmer - naja zumindest mein Tisch <img src='http://ingo.erwachen.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> - oder sei es meine Allgemeine Lebenssituation oder meine körperliche Energiebilanz. Ich sehe z.B. meinen Tisch und imaginiere mir das Bild eines leeren freien Tisches. Schön weit, leer (Ich mag Leere in Räumen) und gleichzeitig sehe ich mir das an, und spüre dieses unschöne Gefühl von Chaos. Ich will aber diese unschönen gefühle um sie zu spüren und mich an ihnen zu versuchen. Einfach aus Langeweile. Habe ich schon erwähnt, dass ich faul bin? Nun gut :)&#8230; Über Faulheit werde ich auch noch etwas schreiben. Bei Allem, was ich schreibe, erhebe ich übrigens auch keinen Anspruch darauf, meine Erkennisse zu leben. Nun gut, ich habe genug über mich gesprochen. ich hoffe das Chaos kam zum Ausdruck <img src='http://ingo.erwachen.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Bye Bye</p>
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